Ein klein wenig aufgeregt bin ich schon… Denn morgen geht es wieder nach Griechenland. Dieses Mal für eine Woche. Und dieses Mal ist es wieder ein wenig ungewiss, was mich da so erwarten wird. Idomeni ist mittlerweile geräumt worden. Die eine Hälfte der Menschen ist in Übergangscamps gebracht worden, die andere Hälfte hat sich selbst auf die Suche nach einer temporären Bleibe aufgemacht. Per WhatsApp (puuuuh, was haben wir nur früher ohne das Internet gemacht?) habe ich verschiedenste Bilder aus den neuen Camps erhalten. Zelte auf den Betonböden von verlassenen Lagerhallen. Da scheint die Unterbringung in Turnhallen beinahe wie Luxus…

Auf einer Fotomesse bin ich vorhin auf die 360 Grad Kamera von Panono aufmerksam geworden. Als natürlicher Early Adopter habe ich mir natürlich direkt überlegt was ich damit alles in Griechenland anstellen könnte. Und so war dann die Idee geboren, die mit der Kamera entstehenden Bilder an eine große deutsche Nachrichtenseite zu verkaufen. Gesagt getan 🙂
Ich hoffe, dass mein Plan aufgeht, mit 360 Grad Panoramen den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, sich ein besseres Bild von der Lage zu machen, in der gerade über 50.000 Menschen in Griechenland festhängen.

Richtung Herbst wird es übrigens noch eine Ausstellung meiner Geschichten aus Griechenland geben. Hermann ist da vorhin auf eine richtig krasse Idee gekommen, was wir mit den Panoramen so anstellen könnten. Wenn das klappt, dann springe ich vor Freude 🙂

So, jetzt geht es ab zu Panono, die Kamera abholen und dann geht es zu einem Event, das ich für Gin Sul fotografiere. Vermutlich werde ich heute Nacht direkt vom Schreibtisch zum Flughafen fahren…

 

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